Drachen - Festivals





Drachenfeste gehören bundesweit wie auch international zu Veranstaltungen, die mittlerweile mehrere zehntausend Besucher anziehen können. Ob hierzulande, im europäischen Ausland oder im südost-asiatischen Raum (einschließlich Australien): Drachenfeste sind, besonders in touristisch erschlossenen Regionen, zu einem festen Bestandteil in den Veranstaltungskalendern geworden. Da die Veranstalter (hier bei uns meistens ortsansässige Drachenclubs) auch andere Attraktionen in den Programm-Ablauf mit einbauen, haben sich die Drachenfeste zu Ereignissen entwickelt, die die gesamte Familie gerne besucht.

Meine "Landkarte" der Drachenfeste, die ich bereits besucht habe, findet Ihr unten. Ein Klick auf die Ortsnamen leitet Euch weiter. Was zuletzt so gelaufen ist, ist auf der Seite "Aktuelles" zu lesen ; Berichte zu Drachenfestivals der vergangenen Jahre liegen im Tour-Archiv.



Fanoe Juist Norderney Cuxhaven Borkum Lemwerder Nordhorn Fiestel Apeldoorn Schuettorf Wolfenbuettel Muenster Detmold Luenen Bueren Kamen Oberhausen Viersen Heiligenhaus Schloß Dyck Berck-sur-Mer Titz Bad Kreuznach Norddeich Düsseldorf Lingen Leverkusen Schillig Fuerteventura Karte

Angelehnt an die Osterzeit, also oftmals auch schon im März, wird im französischen

Berck-sur-Mer

ein sehr ausgedehntes Drachenfest - so um die anderthalb Wochen Dauer - gefeiert. An der Kanalküste in ca. 30 Km  Entfernung von Calais gelegen, bietet Berck einen wunderbaren Strand mit viel Platz für Drachenleute aller Couleur.
Das Fest habe ich erstmals 2007 als Tagestour angefahren und war bei generell gutem Wetter sehr zufrieden.



Hier fand bereits mehrfach mein jährliches "Take off" der Festival-Saison statt: 

Bad Kreuznach

In der Zeit um die zweite April-Hälfte zog es mich oftmals mit Zelt und Zubehör hinaus: Bad Kreuznach mit dem im April anstehenden Härtetest für die sonnenentwöhnte Haut ruft. Das rund 600 m hoch gelegene und früher der US-Army gehörende Fluggelände auf dem Kuhberg sollte man zumindest im Frühling als Drachenpilot nur mit einer Tube Sonnenschutzmittel der Stärke "XXL" oder einem breitkrempigen Hut besuchen, gelegentliche (und recht kräftige) Regenschauer nicht ausgeschlossen. 
Die US-Army war früher neben der  IG Fesseldrachen Bad Kreuznach  Mitveranstalterin des Festivals, was dem Treffen ein ganz besonderes Flair gab. Seit die IG Fesseldrachen ebenfalls als Veranstalterin ausgeschieden ist, war ich nicht mehr dort. Aufgrund der Lage im Südwesten unseres Landes gibt es jedoch sicherlich immer noch die Möglichkeit, als Rheinländer mal Drachenleute kennenzulernen, die man sonst nicht zu Gesicht bekäme.
Als die Amerikaner noch dabei waren,  kam mir auch die Idee, wie ich einen Leichtwind-Lenkdelta zu gestalten habe. Die US-Flagge hat einfach etwas.

 

Der April hat einiges zu bieten und so hatte ich in 2001 Ende des Monats als Ersatz für Bad Kreuznach erstmals

Fiestel

bei Espelkamp (zur Orientierung: Nicht allzuweit von Melle / Osnabrück entfernt) angefahren. Genauer? Na ja, fahrt einfach die A 2  bis Herford herauf und schlagt Euch dann über die B 239 "nach links" ins Gelände. Irgendwann, nach diversen Radarfallen (mal sehen, ob ich noch Fotos zugesandt bekomme, dieses update ist von Anfang Juni), kommt Ihr an ein Heinweis-Schild für Fiestel. Ab dort aber wirklich sehr gut beschildert, selten so große Hinweis-Schilder für ein Drachentreffen gesehen! Das Gelände auf Anhieb gefunden, draufgefahren und im ersten Matsch stecken geblieben. Nicht weiter schlimm, die Kumpels haben mich herausgeschoben, aber der Kombi sahr aus, wie das älteste Geländefahrzeug

In Düsseldorf noch bei einsetzendem Regen losgefahren, hatten wir mit dem Wetter dort echtes Glück. Ganz selten mal ein Tropfen Regen, viel Sonnenschein (inkl. Sonnenbrand) und überwiegend brauchbaren Wind. Es steckten zwar etliche Böen drin, aber selbst meine Tetrabox konnte ich mit etwas Arbeit gut zwei Stunden am Himmel halten.

Von groß und sehr zugkräftig bis klein und filigran war einiges Zeug am Himmel und ich kann sagen, es war ein sehr schöner Tag, auch wenn die Entfernung (hin und zurück doch gute 550 Kilometer) ganz schön schlauchte.Die Nordhörner (mit Walter !!!) hatten teilweise ihre Famlilien dabei und so hatten wir auch in den Windpausen mächtig Spaß! Zusätzlich sorgte die Fiestel Kiting Crew mit launigen Ansagen und kleinen Interwievs der Aktiven für Kurzweil.

Bilder ? Wieso Bilder ? Nachdem der Fotoapparat den Film ordentlich eingezogen hatte, teilte mir das Mistding vertrauensvoll mit, daß die Batterie leer ist - Pech gehabt!

Doch halt!! Es gab doch noch ein Bild: Zusammen mit meiner Tetrabox bin ich doch wahrhaftig in der Lokalpresse abgebildet worden. Der Unterttitel begann mit dem Wort "Monströs" und ich habe bis heute nicht herausgefunden, wer nun damit gemeint war, meine Box oder ...

Egal, auch Fiestel kann man in die persönliche Landkarte aufnehmen.

P.s.: Wer will, kann sich den Zeitungsartikel anschauen, aber Vorsicht Ladezeit: 470 KB Dateigröße !

Den Monat Mai kann man recht gut im westfälischen

Kamen

beginnen.

Ein im Ortsteil Kamen-Heeren gelegener Segelflugplatz dient, wie bei vielen anderen Festivals auch, als Heimat der seit Ende der 80er Jahre alljährlich stattfindenden
Internationalen KITE.
Die Anzahl der Teilnahmer wie auch der Besucher beeindruckt jedes Mal und da das Drachenfest seinem Anspruch, international zu sein, durchaus gerecht wird, kann sich das Auge an allen möglichen Drachenkonstruktionen satt sehen.
Hier habe ich 1993 auch erstmals an einem Drachenfest teilgenommen. Wie Ihr seht, hat dieser Besuch bleibende Spuren hinterlassen ;-)
Fotos habe ich jedoch erst von meinem letzten Besuch in 2003 mitgebracht. Und die findet Ihr mittlerweile im:



Mitte Mai muß ich nicht all zu weit fahren, denn wenn man das Gaspedal nutzt, wie von den Auto-Konstrukteuren vorgesehen, ist das Gelände der OLGA/Garten Osterfeld in

Oberhausen

von Düsseldorf aus innerhalb einer halben Stunde zu erreichen. Eine Tages"tour" ist also immer machbar, um ein Drachenfest mit ganz eigenem Chrarkter zu finden.
Das Gelände dort ist nämlich keinesfalls typisch für ein Drachenfest: Die Aktiven tummeln sich in verschiedenen Mulden bzw. Ebenen und sind durch die eine oder andere künstlerisch gestaltete Installation "getrennt". Ohne die Historie des OLGA-Gartens zu kennen, tippe ich auf ein ehemaliges Zechengelände, das für eine Art Gartenausstellung neu gestaltet wurde.
Auf jeden Fall habe ich mich auf dem von den Drachenfreunden Ruhrwind ausgerichteten Festival auf Anhieb wohl gefühlt und bedauere, daß ich trotz der Nähe zu Düsseldorf erst in 2003 zum erstenmal einen Besuch gemacht habe.

 

Der Mai hat noch etwas sehr schönes zu bieten: 

Nordhorn,

nahe der Grenze zu den Niederlanden, ist die nächste Station.

Leider oftmals zeitgleich mit einem großen internationalen Drachenfest im westfälischen Kamen, geht es Anfang der zweiten Mai-Hälfte nach Nordhorn in der Nähe der Grafschaft Bentheim. Tja, Kamen, Pech gehabt: Nordhorn ist zwar kleiner, aber feiner. Mal im Ernst: Ausrichter des Festivals ist der Drachentreff des Jugendzentrums der Stadt Nordhorn, und man spürt einfach den dort herrschenden, fast schon familiären Zusammenhalt. Da außerdem die Verpflegung für die Piloten regelmäßig sehr gut ist, und aufgrund der Lage auch viele Piloten aus Holland wie auch aus dem norddeutschen Raum kommen, kann man die "kleinen" Schwierigkeiten, die das Umfeld des Geländes so mit sich bringt, gerne übersehen (ach, Ihr Nordhorner, wißt Ihr eigentlich, von wie vielen Bäumen, Dächern, Tennisanlagen, Schwimmbad-Liegewiesen, und, und, und . . . ich meine Drachen schon  heruntergekratzt habe?). Trotzdem: Ist jedesmal geil bei Euch!


Der Monat Mai wird fortgesetzt mit einem weiteren kleinen Highlight:

Norddeich

direkt an der Küste der Nordsee gelegen, lädt ein.

Ein Fest, das auf einer gepflegten Wiese direkt vor dem Deich zwischen dem Fähranleger nach Norderney und einem Freibad stattfindet. Das mit dem Freibad ist mir eine Erwähnung wert, weil wir dort, wie in Nordhorn, die sanitären Einrichtungen nutzen können.
Unmittelbar an der See ist die Chance auf Drachenwind ja recht gut und das bisher einzige Mal, daß ich dort war, hat in Bezug auf das Wetter, die Stimmung sowie die gezeigten Drachen einen mehr als guten Eindruck bei mir hinterlassen. Sollte die A 31 eines fernen Tages dann wirklich fertig gestellt worden sein, kommt man vielleicht auch ein wenig schneller dort hin . . . (es sei denn, die Bahn wird dann von allen möglichen Seewind-Süchtigen bevölkert). Egal: Auf jeden Fall ein lohnenswertes Ziel.

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Zum Monatsende fand erstmals in 2007 in

Leverkusen

ein "Drachentanz" über dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau statt. Der jetzigen Neulandpark bietet zwar keine zusammenhängende große Drachenwiese, besticht aber mit einem ähnlichen Charme wie Oberhausen, das ja auch  auf einer früheren Landesgartenschau stattfindet. Die Nähe zu Langenfeld (locker in einer Stunde mit dem Rad zu erreichen) ist noch ein Sahnehäubchen obendrauf.

 

Mitte Juni bin ich dann auf dem, im Hinblick auf Vielfalt, Größe und Platzangebot, absoluten Highlight in der weiteren Umgebung zu finden: 

Fanö,

eine kleine Nordseeinsel vor Dänemark (drei Inseln "hinter" Sylt gelegen), ist mit seinem "International Kite Fliers Meeting" für mich immer der Saison-Höhepunkt.

Rund eine Woche lang bevölkern geschätzte 5.000 (in Worten: fünftausend) Drachenpiloten, die im Sinne des Wortes aus aller Welt kommen, auf mehrere Kilometer den bemerkenswert breiten Strand. Was dort an Formen- und Farbenvielfalt am Himmel steht, ist eigentlich nicht mehr zu beschreiben: Man sollte es einfach 'mal gesehen haben. Es lohnt auch und insbesondere für nicht Drachenbegeisterte. Viel Interessantes über das Kiete-Fliers- Meeting mit all seinen Besonderheiten ist auf der Hompage von Ralf Dietrich   zu sehen. Darüber hinaus bietet Fanö aufgrund seiner Lage (Nord-Süd-Ausrichtung und vorherrschend westlichen Windrichtungen) meist ideale Bedingungen für die Buggy-Fahrer, zu denen ich mich seit Herbst 2000 auch  zählen darf. Der Buggy, eigentlich nichts anderes als ein zu groß geratenes Dreirad, wird durch einen zugkräftigen Lenkdrachen gezogen und mit den Füßen gesteuert. Es ist wirklich ein Erlebnis, wenn man mit (abhängig von der Windstärke) etlichen 50 km/h in unmittelbarer Nähe zum Boden über den Strand fegt. Bevor man sich auf solch ein Gefährt wagt, sollte man seinen Drachen allerdings sehr gut beherrschen und auch das Buggy-Fahren will erst gelernt sein.
Wirklich: Wenn es sich irgendwie einrichten läßt, geht es jedes Jahr wieder dorthin !! Mal einen Blick auf den Fähranleger auf Fanö werfen? Hier ist ein Link zu einer WebCam, und wenn Ihr wissen wollt, wie die Wettervorhersage für die Gegend derzeit ist, bitte sehr: Byvejr for Esbjerg (das ist der Fährhafen, der nach Fanö führt).


Mitte Juli kann man im westfälischen

Münster

am dortigen Aasee an einem schönen Drachenfest teilnehmen. Die Anfahrt ist denkbar einfach: Man fährt über die A 43 kommend im Grunde genommen auf das Gebiet des Aasees zu. Das Gelände ist zwar etwas eng und durch viele Bäume begrenzt, liegt aber so schön in einem Naherholungsgebiet, daß es einfach Freude macht, dort zu sein.
Bereits 1997 waren wir zum ersten Mal dort, damals fiel das Festival leider aufgrund von verwaltungstechnischen Problemen aus. Dieses Mal (2003) konnten wir viele mehr oder weniger gut bekannte Gesichter begrüßen.
Mehr dazu im üblichen Bericht unter der Seite "Aktuelles".

 

Ende Juli/Anfang August steht dann der nächste Inselbesuch an:

Norderney,

im Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer gelegen, ist auch ohne Drachenfest meine Lieblingsinsel .

Da ich auf dieser wunderschönen  Insel auch gerne einen regulären Urlaub verbringe, liegt das dortige Drachenfest sozusagen "auf der Strecke". Konzessionen müssen leider immer mal gemacht werden, und so findet das Drachenfest nicht am (meiner Meinung nach) schönsten Strand der Insel, dem Oststrand, statt, sondern dort, wo sich die Stadt Norderney und damit auch das Publikum befindet: An dem, für ein Drachenfest, etwas klein geratenen Weststrand. (Der Drachenverein "Starkwind" möge mir verzeihen.)
Was mich jedesmal beeindruckt, ist die wunderbare Stimmung, die während des Nachtfliegens mit seinen vielen Attraktionen herrscht. Man spürt, wie das Publikum mitgeht, und welch' schönere Belohnung kann es für den aktiven Drachenflieger geben?
Eines ist für mich gewiß: Der Besuch dieser Insel lohnt immer.


Nochmal der Monatswechsel Juli / August: Oftmals zeitgleich zum Drachenfest auf Norderney kann man seine Drachen auch auf der Nachbarinsel

Juist

steigen lassen.

Hier bin ich erstmals im Sommer 2004 hingefahren, um wieder ein wenig Seeluft schnuppern zu können. Der Kfz-freien und darob (bis auf das Geklapper der Pferdehufe) sehr ruhigen Insel angemessen, dauert die nur ein- bis zweimal pro Tag quer durchs Watt führende Fährfahrt bis zu  1  1/2  Stunden. Alleine deswegen fällt sogar die Hetze einer Hinfahrt schon vor Ankunft auf der Insel von einem ab.

Das Fest selber findet auf der Leuchtturmwiese unmittelbar am Fähranleger statt. Die meist recht kleine Schar der Teilnehmer findet dort ausreichend Platz und wenn uns
auch der Wind bei meiner ersten Teilnahme lange im Stich ließ, tut so ein kurzer Inselaufenthalt immer wieder gut.





 
Weiter gehts im August auf den ostfrisischen Inseln mit

Borkum.

Zweimal hatte ich 2005 und im Folgejahr teilgenommen und beide male ein recht besonderes Drachenfest erlebt. Zur Schönheit der Nordseeinseln brauche ich wohl nicht viel zu sagen.

Insofern: Lest einfach nach im




Ebenfalls im August und ebenso in Niedersachsen, allerdings an der Öffnung des riesigen Trichters der Elbmündung gelegen, spielt sich in

Cuxhaven

ein Drachenfest der robusteren Art ab. Das zwischen zwei Deichen gelegene Fluggelände kann man am besten als "echter" Camper nutzen, denn von den Dixies abgesehen, findet das sanitäre Leben in Eigenregie statt.

Aber: Viel Platz, Seewind und das Gelände über die A 27 sehr gut zu erreichen: Die Punkte wiegen doch viel schwerer. Und da ein Drachenfest an der See gelegen immer den Kick mehr hat, versteht es sich wohl von selbst, daß ich gerne dort hin komme.



Nochmal August: Zeitnah zu Cuxhaven geht bereits seit Anfang der neunziger Jahre in

Lemwerder

am Strand der Weser ein Drachenfest ab.

Über die A 1 und ein kurzes Stück der A 28 gut zu erreichen, bin ich erstmals 2005 dort aufgeschlagen. Ein breites Begleitprogramm zieht zahlreiches Publikum an und auch die Drachenflieger sind mit über 200 Leuten gut vertreten. Meinen Bericht findet Ihr unter



Immer noch August: Diesesmal ganz in der Nähe wird in der besonders reizvollen Umgebung von

Schloß Dyck

ein Drachenfest gefeiert.

Schloß Dyck liegt auf der linken Rheinseite bei Grevenbroich und damit ganz in der Nähe von Langenfeld (und Düsseldorf). Eine halbe Stunde Fahrt und man ist am Ziel.

Bericht und Fotos wie immer aufrufbar im



Wir bleiben im gleichen Monat und finden uns in

Schillig

wieder. An der Nordsee oberhalb des Jadebusens gelegen, bietet sich neben einem Campingplatz ein Revier für Kitesurfer und eben auch für ein Drachenfest an.

 

Ebenfalls im September geht es in Richtung Emsland:  Mitte des Monats richtet das Jugendzentrum

Lingen

sein alljährliches Drachenfest in Geeste am Speichersee des dortigen AKW aus.

Ein beeindruckendes, künstlich geschaffenes Gelände mit starkem Freizeit- und Sport-Charakter: Taucher, Surfer, Segler sind zahlreich vertreten und der Rundweg um den See lädt ebenso zum Spaziergang wie auch zum Radfahren oder in-line-skaten ein. Sollte der Wind einmal nicht mitspielen, ist bei entsprechenden Temperaturen ein erfrischendes Bad im See eine brauchbare Alternative zum Spiel mit den Drachen.

Die Nähe zu den Niederlanden sorgt auch hier wieder für eine starke holländische "Fraktion" unter den Drachenfreunden, die regelmäßig mit sehr schönem und großem Material anreisen. Auch hier in Lingen ist das große persönliche Engagement zu spüren, mit dem die Mitglieder des Jugendzentrums an die Sache herangehen. Der samstägliche Grillabend mit den Lingenern ist immer ein kleines Highlight des Wochenendes.
Da ich außerdem über die Freunde in Lingen zu meinem Buggy gekommen bin, dorthin einen besonders lieben Gruß.

Wieder im September findet leider nur alle zwei Jahre in

Heiligenhaus,

ganz in der Nähe von Düsseldorf, ein sehr schönes Drachenfest statt.

Auf dem Gelände eines Segelflugplatzes ist ausreichend Raum für Ein- und Zweileiner und sogar für ein
Buggy-Rennen ! Da der Segelflugplatz außerdem in einem recht hoch gelegenen Ortsteil von Heiligenhaus liegt, war Wind bei den drei Gelegenheiten, zu denen ich in dort sein konnte, selten ein Problem. Abgerundet wird das Festival durch ein samstagabendliches Nachtfliegen, das von der örtlichen Feuerwehr mit starken Suchscheinwerfern tatkräftig unterstützt wird. 

Fotos habe ich erstmals vom Festival 2001 mitgebracht.

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Es ist immer noch September und auch in den Niederlanden finden etliche Drachenfeste statt. So bin ich in 2006 erstmals nach

Apeldoorn

gefahren. Ist gar nicht so weit und hat gelohnt. Das sind nette Kerls dort unten. Dort kann man häufiger aufschlagen.

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Wir wandern weiter im September und landen in

Detmold

in der Region Ostwestfalen-Lippe. Ein noch junges Drachenfest, das von Dirk und Sonja Krüger mit organisiert wird. Das Gelände liegt neben einem früheren Flugzeughangar und bietet Platz für etliche Drachenleute. 2011 war ich zum erstmals dabei und konnte nach jahrelanger Pause vom Hobby ein sehr gut organisiertes Festival erleben.

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Ihr merkt es schon: Der September und damit der kommende Herbst gehören mit zur Hochsaison der Drachenflieger. Erneut in der Nähe von Düsseldorf, diesmal auf der linken Rheinseite, nämlich in

Viersen

findet alljährlich am Monatsende (auch mal Angang Oktober) ein Drachenfest statt, das ich erstmals im Jahr 2000 besucht habe. Leider hatte ich damals gerade einmal zwei Stunden Zeit, so daß ich nur mit dem Foto-Apparat bewaffnet einmal quer über die Veranstaltung gezogen bin. Meine Eindrücke sind entsprechend mager ausgefallen; ich hoffe, das mit einem ordentlichen Tagesbesuch irgendwann einmal nachholen zu können. Für mich als bescheidenen Pin-Sammler besonders traurig: Die Pins waren nicht rechtzeitig fertig geworden, aber auch hier werde ich wohl bei Gelegenheit einmal ein Exemplar ergattern können.

Der Oktober und damit das Ende der "Saison" naht: Eines der großen inländischen Drachenfeste ist das sogenannte "Fly-Out" des Jahres, das Familien-Drachenfest im westfälischen

Lünen,

zeitlich meist am Ende der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen gelegen. 

Ein Drachenfest, bei dem die Teilnehmerzahl gewiß mehrere hundert Aktive beträgt und die Vielfalt der gezeigten Drachen besonders beeindruckt. Hervorzuheben ist auch hier immer wieder das Nachtfliegen am Samstagabend, bei dem sich einzelne Piloten wie auch ganze Gruppen wirklich tolle Sachen einfallen lassen, um das Publikum mit beleuchteten oder anzustrahlenden Drachen zu erfreuen. 

Immer wieder ein schönes Erlebenis, das von Düsseldorf aus sehr leicht in einer Tagestour zu erreichen ist.


Oftmals zeitgleich mit Lünen findet in 

Wolfenbüttel

ein kleines, aber aufgrund der Nutzung eines ortsnah gelegenen Segelflugplatzes mit viel Raum gesegnetes Drachenfest statt, das ich im Oktober 2000 erstmals anstelle von Lünen besucht habe.
Die Vorfreude war groß, und da wir uns mit den Nordhorn Kite Fliers verabredet hatten, war Spaß (abgesehen von der üblichen Freude am Drachenfliegen)  fast schon vorprogrammiert. So kam's dann auch, aber was soll ich sagen? Da wir aus zeitlichen Gründen Wolfenbüttel nur als Tagestour anlegen konnten, mußten wir Samstag Nacht schon wieder unser Geraffel einpacken und mit blutendem Herzen losfahren. Davon abgesehen ist Wolfenbüttel als Tagestour ein ganz schöner Schlauch.
In 2002 haben wir also einen Wochenendtripp daraus gemacht. Mehr dazu im Tour-Archiv 2002.


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Erstmals im Oktober 2006 fand im rund 20 Km südlich von Paderborn gelegenen

Büren

ein Drachentreffen auf einem dortigen Segelflugplatz statt.  Im Tour-Archiv findet Ihr meinen kleinen Bericht darüber.

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Auch in der Nähe des Braunkohle-Tagebaus läßt sich gut Drachen steigen. Wenn man von Düsseldorf aus der A 46 Richtung Heinsberg folgt und am Kreuz Holz auf die 44 Richtung Aachen wechselt, kommt man in kurzer Zeit nach

Titz.

Hier richtet alljährlich der DC Grisu
 sein Drachenfest aus und zwar so, wie ich Drachenfliegen noch als Kind kennengelernt habe: Auf einem abgeernteten Acker. Obwohl ich bei zügiger Fahrt wirklich nur eine halbe Stunde dorthin brauche, bin ich erst zweimal dort gewesen. Vielleicht, weil's beim ersten Mal teilweise ein Regenfest war. Egal: Der DC Grisu hat wenigstens den Mumm, Pin und Aufnäher produzieren zu lassen. Irgendwann wird die Ecke wieder mal mit Geraffel angefahren.

 

Ebenfalls zeitgleich mit Lünen steigt in einer mir mittlerweile recht gut bekannten Gegend, nämlich in der Grafschaft Bentheim, alljährlich ein Drachenfest in

Schüttorf.

Die Schüttorfer Stand Off's verhalfen uns im Oktober 2001 erstmals zum Saisonausklang und die Nähe zu Nordhorn und Lingen sowie den Niederlanden brachte es mit sich, daß wir viele bekannte Gesichter wiedertrafen.Wie sagt man auf Neudeutsch: Die Facilities sind etwas rustikaler, aber für zwei Tage kann man ohne weiteres mal ein Camper-Leben führen und kaltes Wasser zum waschen macht doch munter. Ansonsten ist das "drumherum" wirklich in Ordnung und auf jeden Fall ist auf den Wiesen dort mal endlich wieder ausreichend Platz zum Drachenfliegen. Auf die Kuhfladen muß man halt ein wenig Acht geben ;-)

Was aber auf ewig bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen wird (und ich wiederhole mich hier gerne), ist die mit weitem Abstand beste Musik von allen Drachenfesten !!

Kurz und gut: Schüttorf ist in meine Landkarte aufgenommen.


Seit nunmehr 23 Jahren findet regelmäßig im November auf

Fuerteventura (Canarische Inseln)

ein Drachen-Meeting statt.

Verwandte und Bekannte hatten mir schon davon erzählt; von den Berichten auf einschlägigen Drachen-Homepages ganz zu schweigen. Im Atlantik gelegene Insel, angenehme Temperaturen, guter Wind und ein riesiger Strand: Wo könnten die Voraussetzungen besser sein? Nun, im November 2011 war es soweit.  Einen wunderbaren Kurzurlaub konnte ich mit einem Besuch des Drachenfestes in den Dünen von Corralejo verbinden.



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